Herren B verpassen Anschluss an die Spitze
Nach den zwei Siegen aus der letzten Runde, war man auch nach Reiden mit dem Ziel vier Punkte zu holen angereist. Immer mit den Gedanken mit guten Ergebnissen den Anschluss an die Spitze zu schaffen, war man positiv gestimmt und voller Ehrgeiz. Allerdings wurde dieses Ziel bei weitem verfehlt! Vor allem wegen mangelnder Effizienz im Abschluss musste sich der TSVUD mit zwei Niederlagen und null Punkten auf die Heimreise begeben.
Im ersten Spiel des Tages hiess der Gegner Richenthal Cannibals. Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn wollte die Deitinger an die jüngsten Erfolge anknüpfen und mit einem Sieg die Richenthaler in der Tabelle überholen. Deitingen war bemüht das Spieldiktat zu übernehmen, was zu Beginn der Partie auch gelang. Tore resultierten aber keine daraus. Im Gegenteil. Als das Spiel sich ausgeglichener gestaltete, war es das Heimteam, welches mit 1:0 in Führung ging, und diese Führung auch bis zur Pause verteidigen konnte. Auch in der zweiten Hälfte war das Spiel über die meiste Zeit ausgeglichen. Jedoch waren es meist die Richenthaler, die gefährlich vors Tor kamen und in der Folge auf 4:1 davonzogen. Das Aufbäumen des TSVUD kam zu spät. Zu mehr als dem Anschlusstreffer zum 4:3 20 Sekunden vor Schluss reichte es nicht mehr.
Nach der vermeidbaren Niederlage im ersten Spiel wollten die Deitinger gegen die Lambs von Lommiswil zum Siegen zurückkehren und immerhin zwei Punkte ergattern. Schliesslich konnte erst in der letzten Runde genau dieser Gegner knapp mit 8:7 bezwungen werden. Deitingen startete wiederum dominant ins Spiel, fand aber den Abschluss aufs gegnerische Tor nur selten. Lommiswil hingegen nutzte seine Chance und ging so mit einer 1:0-Führung in die Pause. Deitingen war bemüht das Spiel zu drehen, aber wiederum waren es die Lommiwsiler, welche zwei Deitinger Fehler ausnutzen konnten und auf 3:0 erhöhten. Nach einer Temposteigerung glich der TSVUD innerhalb von 4 Minuten zum 3:3 aus. Der erneute Führungstreffer gelang dann jedoch Lommiswil, welche diesen Vorsprung über die Zeit retten konnten. Revanche gelungen!
Niedergeschlagen verliess der TSVUD die Halle und konnte trotz allem noch auf den Geburtstag von Altmeister Kofmel und den Abschied von Spielertrainer Zalac anstossen. Letzter verlässt den TSVUD für knapp ein Jahr Richtung Australien. Wir wünschen an dieser Stelle alles Gute und viel Spass!